Die Siphon-Kaffeekanne umgibt die meisten Menschen immer noch ein Hauch von Geheimnis. In den letzten Jahren ist gemahlener Kaffee (italienischer Espresso) immer beliebter geworden. Im Gegensatz dazu erfordert die Zubereitung mit einer Siphon-Kaffeekanne höhere technische Fähigkeiten und komplexere Verfahren und verliert in unserer schnelllebigen Gesellschaft zunehmend an Bedeutung. Dennoch ist das Aroma von Kaffee, der mit einer Siphon-Kaffeekanne gebrüht wird, unvergleichlich mit dem von gemahlenem Kaffee aus der Maschine.
Die meisten Menschen haben nur ein unvollständiges Verständnis davon und sogar falsche Vorstellungen. Es gibt meist zwei extreme Ansichten: Die einen glauben, die Zubereitung mit einer Siphon-Kaffeekanne bestehe lediglich darin, Wasser zu kochen und Kaffeepulver umzurühren; die anderen sind vorsichtig und ängstlich, da sie die Siphon-Kaffeekanne für sehr gefährlich halten. Tatsächlich birgt jede Kaffeezubereitungsmethode bei unsachgemäßer Handhabung gewisse Risiken.
Das Funktionsprinzip einer Siphon-Kaffeekanne ist wie folgt:
Das Gas im Kolben dehnt sich beim Erhitzen aus, und das kochende Wasser wird in den Trichter im oberen Teil gedrückt. Durch den vollständigen Kontakt mit dem Kaffeepulver im Inneren wird der Kaffee extrahiert. Zum Schluss wird einfach die Flamme im unteren Teil gelöscht. Nach dem Erlöschen der Flamme zieht sich der ausgedehnte Wasserdampf beim Abkühlen zusammen, und der Kaffee, der sich ursprünglich im Trichter befand, wird in den Kolben gesaugt. Die bei der Extraktion entstandenen Rückstände werden vom Filter am Boden des Trichters zurückgehalten.
Die Zubereitung von Kaffee mit einer Siphonkanne sorgt für einen stabilen Geschmack. Solange die Partikelgröße und die Menge des Kaffeepulvers stimmen, sollte man auf die Wassermenge und die Ziehzeit (die Kontaktzeit zwischen Kaffeepulver und kochendem Wasser) achten. Die Wassermenge lässt sich über den Wasserstand in der Kanne steuern, die Ziehzeit hängt vom Zeitpunkt des Abschaltens der Hitze ab. Beachtet man diese Faktoren, gelingt die Zubereitung mühelos. Obwohl diese Methode einen stabilen Geschmack bietet, sollte man auch die Qualität des Kaffeepulvers berücksichtigen.
Eine Siphon-Kaffeekanne erhitzt das Wasser und presst den kochenden Dampf in einen darüber liegenden Glasbehälter. Dadurch steigt die Wassertemperatur kontinuierlich an. Bei sehr hohen Temperaturen können sich die Bitterstoffe des Kaffees leicht lösen, was zu einer heißen und bitteren Tasse Kaffee führen kann. Sind die Zutaten für das Kaffeepulver jedoch nicht richtig ausgewählt, lässt sich auch durch Anpassung von Partikelgröße, Menge und Einweichzeit kein schmackhafter Kaffee zubereiten.
Die Siphon-Kaffeekanne besitzt einen ganz besonderen Charme, den andere Kaffeeutensilien nicht haben, denn sie bietet einen einzigartigen optischen Effekt. Nicht nur ihr Aussehen ist einzigartig, sondern auch der Moment, in dem der Kaffee nach dem Abschalten des Motors durch den Filter in die Kanne gesaugt wird, ist faszinierend anzusehen. Seit Kurzem soll sie auch mit Halogenlampen betrieben werden, was ein beeindruckendes Lichtspiel erzeugt. Ich denke, das ist ein weiterer Grund für den köstlichen Kaffeegenuss.
Veröffentlichungsdatum: 26. Februar 2024







