Eine TeedoseEin Teebehälter diente zur Aufbewahrung von Tee. Als Tee aus Asien nach Europa kam, war er extrem teuer und wurde streng geheim gehalten. Die verwendeten Behälter waren oft kostbar und dekorativ, um zum Rest des Wohnzimmers oder eines anderen Empfangsraums zu passen. Heißes Wasser wurde aus der Küche geholt, und der Tee wurde von der Hausherrin oder unter ihrer Aufsicht zubereitet.
Die frühesten Beispiele, die nach Europa gelangten, sind chinesische Porzellangefäße, die in ihrer Form Ingwertöpfen ähneln. Sie haben Deckel oder Verschlüsse im chinesischen Stil und sind meist blau-weiß. Sie wurden nicht so genannt. TeeDosen bis etwa 1800.
Zunächst ahmten britische Hersteller die Chinesen nach, entwickelten aber bald eigene Formen und Verzierungen, und die meisten Töpfereien des Landes konkurrierten um die Lieferung dieser neuen Mode.Teekannen Sie wurden aus Porzellan oder Steingut gefertigt. Spätere Designs zeichneten sich durch größere Material- und Designvielfalt aus. Holz, Esche, Schildpatt, Messing, Kupfer und sogar Silber kamen zum Einsatz, doch Holz blieb das gängigste Material. So sind die zahlreichen georgianischen Teedosen aus Mahagoni, Palisander, Satinholz und anderen Hölzern erhalten geblieben. Diese waren meist auf Messing montiert und kunstvoll mit Knöpfen aus Elfenbein, Ebenholz oder Silber eingelegt. Viele Beispiele finden sich in den Niederlanden, vor allem in der Delfter Keramik. Auch in Großbritannien gibt es einige Manufakturen, die hochwertige Teedosen herstellen. Bald wurde die Form auch aus chinesischem Porzellan und dessen japanischer Entsprechung gefertigt. Der Teelöffel, meist aus Silber, ist ein großer, schaufelartiger Löffel, oft mit vertieften Löffelmulden.
Da die Verwendung vonTee Dose Mit zunehmender Beliebtheit wurden separate Behälter für grünen und schwarzen Tee nicht mehr bereitgestellt, und hölzerne Teekästen oder Teetassen mit Deckel und Schloss wurden in zwei, oft drei Teile unterteilt. Teedosen aus Mahagoni und Palisanderholz waren im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert populär. Die Firma Bender fertigt die Teedose „Louis Quinze“ stilvoll mit Klauenfüßen und einer exquisiten Verarbeitung. Die hölzernen Teedosen sind reich verziert und deutlich gemasert, die Intarsien schlicht und filigran, die Formen anmutig und unaufdringlich. Selbst die Form des Miniatursarkophags reicht von stark an den Empire-Stil angelehnten Weinkühlern bis hin zu seltenen Ausführungen mit Klauenfüßen und Messingringen und gilt als entzückend.
Veröffentlichungsdatum: 30. November 2022




